Leseliste Redesigned
Seiten für später merken — in Firefox, mit einem Dunkelmodus, der wirklich dunkel ist
Firefox (Manifest V2) · Version 3.1.0
Eine Seite, die man später lesen will, landet sonst in einem Tab, der wochenlang offen bleibt, oder in einem Lesezeichenordner, den niemand mehr öffnet. Die Leseliste ist der dritte Weg: ein Klick, und die Seite steht auf einer Liste, die man abarbeitet.
Was sie kann
- Suchen in dem, was man gemerkt hat — eine Liste, die man nicht durchsuchen kann, wird ab dreissig Einträgen zum Archiv
- Abgleich über das Mozilla-Konto: am Arbeitsrechner gemerkt, am Notebook gelesen
- Drei Darstellungen — hell, dunkel, oder der Einstellung des Browsers folgend
- Drei Wege zum Hinzufügen: das Symbol in der Symbolleiste, das Symbol in der Adressleiste (das die aktuelle Seite auch wieder entfernt) und das Kontextmenü — auch auf einem Verweis, dann wird dessen Ziel gemerkt
- Als Seitenleiste offen zu halten, wenn man eine Liste abarbeitet
Warum es diese Fassung gibt
Sie ist eine Abspaltung von alexpdraper/reading-list. Das Original gibt es weiterhin, unter eigenem Namen; wer es dort installiert, bekommt jenes und nicht dieses.
Was hier anders ist:
- Neu gestaltete Oberfläche — Aufbau, Symbole, Abstände. Und ein Dunkelmodus, der wirklich dunkel ist, statt grauer Kästen auf hellgrauem Grund.
- Eine Darstellung, die dem Browser folgt, neben den festen hellen und dunklen.
- Nur noch Firefox. Chrome und Edge bringen inzwischen eine eigene Leseliste mit; die Zweige dafür sind draussen, und mit ihnen jede Browserabfrage im Code.
- Übersetzungen aufgeräumt — Kontextmenü, Darstellungen und Rückfragen sagten in einem halben Dutzend Sprachen das Falsche.
- Neu gebaute Werkzeugkette — webpack 5, Babel 8, ESLint 9, keine Verfallswarnungen mehr beim Installieren.
- Dazu Korrekturen am Umbenennen, am Gelesen-Zustand und an den Zählern.
Nachbaubar
Der eingereichte Build ist reproduzierbar: npm ci und npm run build
erzeugen byteweise dieselben Dateien wie im veröffentlichten Paket. Zwei Läufe
hintereinander, ein Lauf aus einer frischen Kopie unter Node 22 und unter
Node 26 und einer aus dem eingereichten Quellarchiv liefern alle dasselbe
Ergebnis. Nichts im Bau lädt etwas nach, das nicht in package-lock.json
steht.
Das ist keine Zierde: bei einer Erweiterung, die die Seiten sieht, die man liest, sollte nachprüfbar sein, dass das ausgelieferte Paket dem Quelltext entspricht.
Installation
Über Firefox Add-ons — dort ist sie von Mozilla signiert und aktualisiert sich selbst. Ein selbst gebautes Paket lässt sich in Firefox Release nur vorübergehend laden; dauerhaft installieren kann man unsignierte Erweiterungen nur in Developer Edition, Nightly oder ESR.
Kosten
Keine. Die Erweiterung ist quelloffen unter der Mozilla Public License 2.0, derselben Lizenz wie das Original.
Auch erhältlich
- Firefox Add-ons auf addons.mozilla.org — Von Mozilla signiert, aktualisiert sich selbst
- Quelltext auf GitHub auf github.com — MPL-2.0, mit Anleitung zum Nachbauen
- Das ursprüngliche Add-on auf github.com — Die Abspaltung stammt von dort
- Suche über die gemerkten Seiten
- Abgleich über das Mozilla-Konto
- Hell, dunkel oder der Darstellung des Browsers folgend
- Symbolleiste, Adressleiste und Seitenleiste
- Acht Sprachen, Deutsch darunter
- Quelloffen unter der Mozilla Public License 2.0